Aus dem Tagebuch einer Braut

Der Anfang

Ich habe mich dazu entschieden, euch von Anfang an, unsere Geschichte zu erzählen. Ich nehme euch mit in meine Welt. Vom Kennenlernen, über Schwierigkeiten bis heute zum Antrag und der Planung unserer Traumhochzeit.

Es begann im Februar 2012. Ihr kennt das doch sicher alle?! Man trennt sich von seiner aller ersten großen Liebe, weil es nicht mehr passt oder weil es auf einmal ,,Kompliziert“ geworden ist. Man ist jung, denkt die Welt würde untergehen, …doch dann passiert etwas mit einem. Man fängt an sein komplettes Leben umzukrempeln. Als erstes neue Klamotten und eine neue Haarfarbe vielleicht und dann?! Ein neuer Freundeskreis. Ein Kreis, in dem man nie wieder den Namen dieser einen Person hören muss. Ein Kreis, den man aber nur mit einer guten Freundin finden kann.

Ich erinnere mich noch ganz genau. Zu dieser Zeit gingen meine Freundin und ich in einen Standard Tanzkurs, was uns unheimliche Freude bereitete. In genau diesem Kurs fanden wir dann auch unseren neuen Kreis und verabredeten uns auch gleich, nach dem Tanzen, zu einem Getränk. Alles lief eigentlich super. Drei neue Jungs, eine neue große Clique und die erste Einladung auf eine Hausparty.

Eine Hausparty mit neuen Leuten, eine Party, auf der uns niemand kennt. Panik brach in uns auf und wir überlegten hin und her bis wir dann den Mut fassten und uns von meinen Eltern dort hinbringen ließen. Wenn ich heute dahin zurückdenke, muss ich schmunzeln, denn wären wir nicht gefahren, wäre ich jetzt keine Braut.

Auf der Hausparty angekommen bekamen wir Getränke in die Hand gedrückt und machten es uns auf der Couch bequem. Natürlich war ich nicht nur einfach aus Neugier zu der Party gefahren, sondern hatte quasi ein Date bei dem ich auch Übernachten würde. Doch nun stellte sich die Frage wohin mit meiner Freundin?!

In der anderen Ecke saß ein Junge, welcher den Anschein machte nicht wirklich Spaß zu haben. Er hatte seine schwarze Kapuze bis in sein Gesicht gezogen, saß Krumm und blickte deprimiert in sein Getränk. Irgendwie fühlte ich mich gleich angezogen. Und da kam es mir in den Sinn. Vielleicht ist er ja auch Interessant für meine Freundin. Der Schlafplatz.

Also fing ich an Sie auf Ihn Aufmerksam zu machen. Das klappte auch überraschend gut, denn als ich zwischen den ganzen Getränken, die mir meine Begleitung brachte ;p, auch mal das stille Örtchen aufsuchen musste und mich gerade in der typischen Mädchen Klo Warteschlange eingereiht hatte, tauchte er Plötzlich, hinter mir auf. Der Typ mit der dunklen Kapuze, lehnte hinter mir im Türrahm. Doch bevor ich es realisierte, fragte er mich schon ,, Ist deine Freundin noch frei?“… Lustig wenn man bedenkt das, dass der erste Satz war, den mein zukünftiger Mann zu mir sagte.

 

……. Fortsetzung folgt

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